Gestatten, Jochen Lembke, Religionsgründer

will noch mal daran erinnern…

Lieber Leser, bevor ich an meiner Rede weiterschreibe – meine Idee ist schon seit längerer Zeit, ja, schon seit Jahren, eine Partei zu gründen, die in sich den Gedanken trägt sowohl Teil einer Bewegung, wie auch einer Religion sein zu wollen, die den Menschen vollkommen erfassen und ihm eine Heimat, einen Halt und einen Sinn des Daseins geben will, wie nichts anderes.

Das ist ein sehr radikaler Ansatz, aber meiner festen Überzeugung nach auch der einzige Ansatz, der zu irgendetwas führen kann, besonders in dieser Welt der falschen Freiheiten und allgegenwärtigen Verführungen.

Wir brauchen letztlich die Kraft der Religion und all derjenigen Menschen, die idealistisch und gut sind, die Religion nicht nur als Hingabe zu Gott empfinden, sondern die ihr Glaube zu guten Taten motiviert, ohne die wird es nicht gehen.

Und wir müssen zwangsläufig das Christentum in seiner derzeitigen Form als Unterwerfung unter Rom (in Verbindung mit Organisationen die im Geheimen operieren) und ihrer Agenda der Weltbeherrschung, ersetzen, durch einen guten und wahren Glauben, sonst wird Rom und co weiter den Zusammenhalt der europäischen Völker untergraben.

Wir müssen die volkszersetzenden und schädigenden Einflüsse der herrschenden Religion bekämpfen, denn nicht nur der Islam und die von außen absichtlich herbeigeführte Islamisierung Europas, verbunden mit der gewaltsamen Auseinandersetzung mit dem christlichen Europa (das den Bürgerkrieg hervorrufen soll, der dann zum geplanten europäischen Polizeistaat mit Abschaffung der Bürgerrechte führen soll), zerstört unser Volk, sondern bereits die Christianisierung Europas führte damals schon zu einer Zerstörung seiner Völker und zu einer Versklavung unter einen römisch-jüdischen Glauben und die Teilung in einen vom Gott der Juden und Rom zugleich autorisierten, kleinen exklusiven Oberschicht, der alles gehörte und einer versklavten und entrechteten europäischen Bevölkerung.

Das Christentum ist nichts als eine Unterwerfungs- und Versklavungsreligion unter die Herrschaft Roms und der unheiligen Machtkreise, die mit Rom paktieren. All die vielen guten Menschen an der Basis die Gutes tun wollen sind fehlgeleitet und ausgenutzt, dienen in Wahrheit einer volksschädlichen Agenda, in Wahrheit seiner Versklavung.

Genau da muss eine Bewegung für das Volk schwerpunktmäßig ansetzten, genau da wird sich der Kampf für seine Freiheit von einer globalen Machtelite letztlich entscheiden, Rom all diese vielen guten und selbstlosen Menschen wieder zu entreißen und sie für die Gemeinschaften der europäischen Völker wiederzugewinnen.

Bevor ich irgendetwas wusste über die sinisteren Hintergründe der Globalisierung, die ja eben geheim gehalten werden, also nicht von den Medien verbreitet, wollte ich daran mitarbeiten eine Eine Welt zu schaffen, in der Nationen und Völker ineinander verschmelzen und auch daran mit, den einen Menschen zu schaffen, den Terraner.

Ich weiß sehr viele gute Menschen haben immer noch dieses Ziel und meinen es gut damit.

Aber es genauso das Ziel der bösen Mächte eine Welt von volklosen, kulturlosen, identitätslosen, rasselosen, geschichtslosen, völlig konformen Sklaven zu schaffen, die nichts tun als zu arbeiten und zu konsumieren, unter zentraler Steuerung durch eine allmächtigen Regierung, einen globalen Orwellschen Superstaat.

Und es ist mir sehr klar geworden, dass es niemals funktionieren wird eine Eine Welt zu schaffen ohne Länder, Nationen und Völker, denn sobald dies geschähe, würden die Menschen doch wieder über kurz oder lang dazu übergehen regionale Einheiten zu bilden, mit regionalem Zusammenhalt und regionalem Bewusstsein.

Ja, das, was dann einträte wäre nicht anderes als Gebilde neu auszubilden, die bereits existieren.

Die alten Gebilde aber, Nationen und Völker und Regionen sind natürlich gewachsen, geben den Menschen eine Heimat, eine geschichtliche Kontinuität. Die Amerikaner als relativ junge Nation sind begeistert, wenn sie etwa in Europa Burgen sehen, Zeugen der Zeit und sind neidisch, über so viel geschichtliche Wurzeln eines Landes. (Ich hatte amerikanische Freunde, ich habe es selber erleben können wie verrückt sie waren „Käässel“ zu sehen.)

Mir ist klar geworden, dass wir, im Gegenteil, auch die großen Staaten, die es bereits gibt, unter zentraler Kontrolle, entflechten müssen und die Macht den Regionen zurückgeben müssen, so wie es unter den Germanen schon war. Ein gutes Beispiel ist der französische Zentralismus vs dem föderalistischem Prinzip der BRD, hier müssen wir weiter gehen und die kleinen Einheiten weitestgehend autark machen.

Ein europäischer Superstaat unter der Knute von Brüssel ist ein Alptraum!

Dieses dezentrale Prinzip müssen wir versuchen auf die ganze Welt anzuwenden, in dem wir ganz simpel ein Beispiel geben, wie das bei uns funktioniert, beziehungsweise mit solchen Bewegungen kooperieren, die ja überall auf der Welt schon existieren.

Wir wollen eine Eine Welt der autarken Regionen, Völker und Nationen. Eine Welt, die so weit kooperiert wie nötig, aber in diesen Regionen und Ländern so unabhängig ist wie möglich. Diese Bewegung, weg vom Individualismus und der Vereinzelung, sondern hin zur Einheit des Volks, kann nur Teil einer globalen Bewegung sein, die überall auf der Welt das gleiche will für die jeweilige Region.

Analog sind auch die Vorstellungen, die ich bezüglich einer Bewegung habe, die gleichzeitig Religion ist, sich sowohl regional wie auch global vorzustellen. Diese neue Religion, die hier in Deutschland die Menschen regional erfassen soll, soll Teil einer nicht satanischen Eine-Welt-Religion sein (denn gleichzeitig arbeiten ja auch die dunklen Mächte an einer Eine-Welt-Religion, die die bisher bestehenden Religionen abschaffen und durch den Glauben an Satan ersetzen will), zu der ich bereits so konkrete Vorstellungen habe, dass ich sagen kann, ich will diese Religion gründen, sozusagen, die aber auf Vernunft basieren soll und daher keinerlei apostolische Größenphantasien hege, denn ich verstehe mich hier nur als logisch und vorurteilslos denkender Mensch, der sagt mit den bisher existierenden Religionen wird es niemals Frieden geben, so sehr man auch diktatorisch und intolerant Toleranz einfordert, im Kern ist eine friedliche Koexistenz dieser Religion niemals möglich, beziehungsweise, wenn man sagt im Kern sind diese Religionen ohnehin gleich, dann kann man sie auch genauso gut gleich zusammenfassen und zugleich die Widersprüche und widerlichen Gotteslästerungen, die diese Religionen begehen, beseitigen.

Niemand hat das Recht Menschen zu belügen, auch nicht die Kirchen! Und genau weil es das Hauptargument gläubiger Menschen ist zu sagen, ja, an unserem Glauben da ist so manches widersprüchlich, aber einen Glauben muss der Mensch doch haben und die Kirche tut doch auch viel Gutes und sie bildet eine Gemeinschaft und bei der sind wir dabei, wollen wir nun sagen wir schaffen einen neuen Glauben, der die Menschen nicht belügt, an dem nichts widersprüchlich ist und wir wollen selber eine Glaubensgemeinschaft bilden, die den Menschen ein Zuhause gibt, es ist nicht mehr nötig all die Lügen zu akzeptieren, die die Kirche verbreitet!

Die meisten Religionen helfen mit die Menschen zu versklaven unter die Interessen einer weniger und deshalb wenden sich gerade die besten Menschen von Religion ab, während sie dennoch Milliarden in den Bann ziehen und unterjochen. Es ist aber nicht der Religion an sich anzulasten, dem Glaubensbekennntnis an sich, sondern es ist rein eine Frage wie geglaubt wird. Wir müssen die Menschen aus dem Bann der schlechten Religionen befreien und die Kraft des Glaubens für unsere Bewegung nutzen!

Ich bin mir sicher, überall auf der Welt haben sehr viele Menschen bereits die gleiche Gedanken und daher soll diese Gründung im Kollektiv geschehen und die Frucht von Überlegung reifer und intelligenter Menschen sein, die, wie gesagt, keine göttliche Eingebung für sich beanspruchen, die Grund gäbe sich als Messias oder Apostel oder sonst ein Guru sich verehren lassen zu können.

Ich will diesen Glauben, diese Religion Glaube/Religion der Ganzen Menschheit nennen.

Um Wirkung zu erzielen formuliere ich diese zehn Gebote, so wie letztlich auch die zehn Gebote der Bibel von Menschen formuliert wurden und keineswegs von Gott.

Die zehn Gebote des Glaubens der Ganzen Menschheit

1 – Das erste fundamentale Gebot –

Es steht uns Menschen nicht zu irgendeine konkrete Aussage über Gott zu machen. Wer Gott ist, was Gott ist oder ob es Gott überhaupt gibt, entzieht sich unser aller Kenntnis.

Gott mag daher als konkrete Wesenseinheit existieren, die das All geschaffen hat, er mag die Gesamtheit des Alls sein, er mag etwas vollkommen Abstraktes sein, reine Spiritualität, die das Universum durchzieht oder aber das Universum kann vollkommen blind sein und sich nach Prinzipien der Evolution entwickeln – unumstößlicher Fakt ist, wir wissen es nicht, wir haben nur Beweise etwa dafür, dass das Universum geordneten, sich im Kleinen wie im Großen stets wiederholenden, Strukturen und Prinzipien unterliegt, die immerhin konkrete Anhaltspunkte für eine göttliche Struktur dessen sind, aber keine Beweise. Wer auch immer sich darauf beruft, dass seine Vorstellungen über Religion gottgegeben sind, der lügt, des persönlichen Vorteils willen.

2 – Wir müssen also daher jeden Glauben zulassen, den wir nicht konkret widerlegen können.

3 – Was wir aber konkret als unwahr widerlegen können, darf nicht als Glaube gelten, sondern ist eindeutig Aberglaube. Darunter fallen alle konkreten Aussagen über Gott, die der Kern der meisten Religionen sind. Aussagen etwa wie „Gott sprach“, „Gott sagte dieses oder jenes“, dieses sei „Gottes Wille“ dieses sei „Gottes Gestalt“ dieses seien „Gottes Gebote“, dieser sei „Gottes Sohn“ oder jener sei „Prophet Gottes“. Denn, siehe erstes Gebot, wir wissen nichts Definitives über Gott.

4 – Grundlage jeder Spiritualität ist die Harmonie, der Einklang mit der Welt, der Natur, der Schöpfung, den Mitmenschen, dies zu erreichen soll Ziel des Glaubens sein.

5 – Es sollen keine bestimmten religiösen Symbole, Rituale oder Handlungsweisen vorgeschrieben sein, sondern zur Praktizierung des Glaubens der Ganzen Menschheit reicht es spirituell gestimmt zu sein. Es sollen sich nur allgemein sittlich-moralische Vorstellungen aus ihm ableiten lassen, wie sie auch der gesunde Menschenverstand verlangt, wie etwa in Frieden und konstruktiv miteinander zu leben.

6 – Kirche dieses Glauben soll überall sein, wo Spiritualität stattfindet, es sind keine gesonderten Orte nötig. Zur Überwindung der alten Religionen soll dieser neue Glaube auch in den Gebetsstätten der alten Religionen verrichtet werden können, auch im Geheimen, nur für sich.

7 – Grundlage jeder Harmonie ist die Gerechtigkeit. Ohne Gerechtigkeit keine Harmonie oder jedenfalls keine echte. Religionen, die bedingungslose Liebe gepredigt haben wurden stets zur Versklavung der Menschheit unter eine schmarotzende Oberschicht benutzt. Es ist daher elementar wichtig zu verstehen, dass Liebe nur ein Teil von Spiritualität und Harmonie ist, ohne Gerechtigkeit kann es aber beides nicht geben. Deshalb kann Liebe auch kein universelles Prinzip des Glaubens sein, sondern auch Zorn und Wut muss zulässig sein um Gerechtigkeit zu schaffen und somit die Grundlage jeder Harmonie.

Gerade hier ist dieser Glaube also eine Kampfansage gegen jede Art weltlicher Entsagung und Vertröstung auf ein Jenseits, das vor allem auch das Christentum kennzeichnet, sondern er ist ein diesseitiger, lebensbejahender, aber eben auch kampfbetonender Glaube, speziell die Ungerechtigkeit dieser Welt beseitigen zu können, die Probleme der Menschheit lösen zu können.

8 – Dieser Glaube soll auf Spiritualität, aber auch auf rationale Überlegungen und Vernunft beruhen, er soll sich an den spirituellen Bedürfnissen der Menschen ausrichten und nicht nach (einem) Gott, über den wir nichts wissen. Er soll daher jederzeit zur Diskussion und Weiterentwicklung nach neuen und besseren Erkenntnissen bereit sein. (Religionsgründer und erste Verkünder dürfen keine weltlichen Vorteile daraus ziehen.)

Wir müssen uns sagen, wir handeln im Moment nach bestem Wissen und Gewissen auf Grundlage dessen, was wir derzeit über Gott wissen oder nicht wissen. Sobald wir mehr Erkenntnisse haben, durch spirituelle Einsichten oder wissenschaftliche Erkenntnisse, etwa Forschung über das All oder unseren Planeten so sind wir bereit dies zu berücksichtigen, einen starren dogmatischen Glauben wie in den alten Religion lehnen wir ab.

9 – Religionsfreiheit ist der Anfang vom Untergang jedes wahren Glaubens. Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Zivilisation, wir wollen also nicht tolerant sein, gegenüber den anderen Religionen, sondern sie entschieden bekämpfen. Dieser Glaube soll der wahre Glaube sein, der die Welt zum Frieden führt, der alle bisherigen Religion ersetzt, indem er ihren wahren Kern zusammenfasst. Er hat deshalb einen Absolutheitsanspruch, muss ihn auch haben, rechtfertigt ihn aber auch, dass er wie oben beschrieben jederzeit zu Diskussion und Weiterentwicklung ansteht und sich nur mit friedlichen Mitteln durchsetzen darf.

10 – Es steht dennoch jedem Menschen zu, für sich zu glauben was er will, er darf es aber nicht predigen, auch nicht seinem Nächsten. Wir können nicht den Menschen vorschreiben was sie zu glauben haben, wir können nur und müssen die Menschen vor Aberglauben und seinen menschenfeindlichen und manipulativen Auswirkungen schützen.

 

Ich glaube es gibt niemanden auf der Welt, der denken kann, der nicht sagt, ja, das ist es, das kann es sein, zumindest. Das etwa ist die Religion, die die Menschen mit den Widersprüchen der Religionen versöhnen kann, die den Menschen einen Halt geben kann ihrem Bedürfnis nach Spiritualität befriedigen kann und die all die religiöse Zwietracht der Welt beendet und der Welt den Frieden bringen kann.

Die einzige Frage ist die nach der praktischen Durchsetzbarkeit. Ideen vervielfältigen sich auf dieser Welt nur, wenn Geld dahinter steht, etwas was die Herrschaft des Geldes ja zementiert.

Deshalb, erhebe ich wie gesagt keinerlei Ansprüche daran, dass dies meine Religon ist, dass ich sie gegründet hatte oder sonstwas, sondern meine Denkfähigkeit ist das Produkt einer Zivilisation, an der alle Menschen mitgearbeitet haben und von der spirituellen Seite her habe ich keinerlei exklusiven Draht zu Gott oder Verbindung zur universellen Spiritualität, sondern bin davon beseelt wie jeder andere bzw. zweifele daran wie jeder andere, deshalb stelle ich diesen Gedanken der Welt frei zur Verfügung, niemand muss mich namentlich erwähnen, jeder kann sich mit diesem Konzept beschäftigen und es weitertragen.

Weitere Ausführungen (noch etwas ungeordnet und noch zu überarbeiten)

Viele moderne Menschen lehnen Religion als Humbug ab, sie ersetzen etwa das Gebet durch Meditation, schließen sich damit Traditionen an, die das schon immer getan haben, vergessen aber dabei oft, dass Gebet und Meditation sehr verwandt ist, dass wir auch in der Meditation nichts anderes erfahren als unsere Einheit mit der Schöpfung. Nur dass das Gebet sich in der Regel an einen konkreten, fassbaren Gott richtet und in sich den Kern trägt Gott zu erreichen und günstig zu stimmen, sich mit ihm zu verbinden, Zwiesprache zu halten und in der Regel auch einen konkreten Vorteil aus diesem Gebet zu ziehen, Gott soll uns erhören. Während der Meditierende alleine aus der konkreten Erfahrung der Einheit mit dem Universum seine Kraft schöpft, er lehnt den Gedanken ab, sich an ein bestimmtes göttliches Wesen zu wenden.

Letztlich aber und das will ich betonen ist dennoch beides ein und dasselbe. Der Betende erfährt in der Regel keinerlei konkrete Antwort, es sei denn, er bildet sie sich ein, „Gott hat mich erhört“, „Gott sandte mir ein Zeichen“, „Gott sprach zu mir aus einem brennenden Busch“, aber das sind nur religiös motivierte Wahnvorstellungen, oftmals hervorgerufen durch Fasten, damit verbundene Psychosen oder halluzinogene Substanzen, ganz überwiegend weiß der Betende ansonsten, dass er keine konkrete Antwort erhält und erwartet sie auch nicht, er fühlt sich aber dennoch gestärkt und getröstet. Teilweise natürlich durch frommen Selbstbetrug, Gott hat mich schon verstanden, teilweise aber auch durch genau das was Menschen in der Meditation erfahren, die Einheit mit dem Universum, die spirituelle Erfahrung.

Menschen haben ein Grundbedürfnis nach Spiritualität, nach Kontemplation und Transzendenz, es gibt mehr als genügend Hinweise darauf, dass wir Teile eines Göttlichen sind oder zumindest Teil eines so ungeheuer Großen und Erhabenen, wie dem Multiversum, dem Universum der Universen, unendlich in Zeit und Raum, so dass ein solches Bedürfnis auch gerechtfertigt ist. (Wenn selbst reine Physik irgendwann so groß und erhaben wird so kann man sie auch genauso gut Gott nennen und anbeten.) Niemand ist hier auf dieser Welt, einfach nur weil es eben so ist, keine Existenz ist belanglos und ohne jeden Sinn, sondern wir alle sind Teil eines Ganzen. Im Tierreich dient der widerlichste Schmarotzer und Parasit noch schönen und edlen Geschöpfen als unentbehrliche Nahrung (nur bei uns Menschen sitzen die Schmarotzer und Parasiten ganz oben, halten uns alle versklavt).

Diese Erfahrung, Teil eines Ganzen zu sein, ist sehr wichtig für den Gedanken des Zusammenhalts, der sich daraus ergibt und schon alleine deswegen muss jede Bewegung, die sich für den Gedanken des Volks und dessen Zusammenhalt einsetzt direkt Kraft und Motivation aus der Spiritualität holen, aus dem Wissen, dass wir alle zwar Individuen sind, aber dennoch miteinander verbunden, im Universum, durch die Kraft des Göttlichen.

Das Grundproblem mit allen Religionen jedoch und der Grund warum so viele Menschen Religion an sich ablehnen ist, dass fast alle Religionen Gott konkret beschreiben, Gott etwas konkret unterstellen, sie beschreiben einen konkreten Weg zu Gott, über Ge- und Verbote und sie beschreiben Menschen, die in Verbindung mit Gott standen und daher besondere Verehrung zuteil bekamen. Das alles ist abzulehnen. Wir können Gott nicht konkret beschreiben, wir kennen ihn nicht, unser Bedürfnis nach Gott, nach Einssein mit der Schöpfung, darf nicht dazu führen, dass wir Gott personifizieren, etwas was die Bibel selber, sagt so wie eben in der Bibel Wahres und Gutes sich mit Abscheulichkeiten laufend abwechselt, einen munteren Mix bilden. “Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen” (Ex 20,4-6; Dtn 5,8-10) .

Der Sinn dieser Bibelstelle ist eindeutig. Der Mensch will sich geborgen fühlen, wieder als Kind, er will an der Brust der Mutter ruhen, er will die starke Hand des Vaters sanft an seiner Schulter spüren, die ihn auf den richtigen Weg lenkt, er hat eben das Bedürfnis sich ein konkretes Abbild von Gott zu schaffen, es tröstet ihn. Das All aber ist unendlich und unendlich erhaben, es friert einem, jeder der schon einmal nachts am Meeresstrand stand und den unendliche Horizont um sich herum sah, das sternenbedeckte Firmament und somit einen Schimmer der Unendlichkeit um uns herum, weiß, es friert uns Menschen angesichts dieser Unendlichkeit, wir wollen Geborgenheit und so sind wir eben versucht uns ein Abbild von Gott zu schaffen.

Das Problem damit ist aber, dass das unendliche All beweisbar existiert und für alle Menschen eindeutig ist, Abbilder Gottes aber sind Menschenwerk und wo immer Menschenwerk ist, so gibt es Menschen, die damit zufrieden sind und andere sind es nicht und schon gibt es Streit. Deshalb müssen wir Menschen die Erhabenheit des Alls und unsere vergleichsweise Winzigkeit und Bedeutungslosigkeit akzeptieren und uns die Geborgenheit und die Bedeutung bei uns selber schaffen, indem wir aufhören uns alle zu bekriegen und teilen zu lassen, indem wir als Volk zusammenhalten und uns NICHT mehr länger teilen lassen.

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen.

Das Abbild, das sich die Christen erschafft haben, ist besonders ärgerlich, Gott hätte seinen Sohn ermorden lassen, aus Unzufriedenheit mit seiner eigenen Schöpfung, dazu also noch seine Schuld an einem Unschuldigen ausgelassen.

Etwas was in jedem Fall, auch ohne irgendetwas über Gott zu wissen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine ungeheuerliche Blasphemie ist zu sagen Gott, der wie gesagt das Multiversum, das Universum der Universen, unendlich in Raum und Zeit geschaffen hat oder es selber ist oder wie auch immer (wie gesagt, wir wissen es nicht) hätte nötig seinen Sohn (der noch dazu aussähe wie ein Mensch) auf die Erde zu schicken um ihn dann auf grässliche Weise ermorden zu lassen und sagen ok, jetzt bin ich wieder zufrieden, nachdem ich Blut gesehen habe, fürs Erste, irgendwann aber gibt es das Armageddon und den Tag des jüngsten Gerichts und dann wird richtig Blut fließen, da ist ein Splattermovie gar nichts dagegen.

Jeder Mensch jeder Christ, der innehält und nachdenkt, erkennt die Widersprüche und genau das müssen wir den Christen immer wieder unter die Nase reiben, immer wieder den Finger in die schwärende Wunde legen, solange bis sie auf unsere Seite sind.

….

Wir können und dürfen daher nichts Konkretes über Gott sagen und es anderen predigen, auf dass sie es glauben, aber wir dürfen zu jeder Zeit spekulieren und Theorien aufstellen, solange wir sie auch Theorien nennen. (Meine Lieblingstheorie ist, dass Gott sich erst in ferner Zukunft sich zu einem konkretem Gott hin organisiert, der auf Grund der Raumzeitkrümmung dann rückwirkend das Universum und sich damit selber erschafft, aber nicht weil ich sie für richtig halte, sondern nur weil sie eben ein wenig „clever“ ist.)

……..

Wir wissen wir haben ein Bedürfnis in eine spirituelle Verbindung mit Gott einzutreten. Wir können aber nicht sagen, dass ein Gebet etwas anderes wäre als Autosuggestion und Selbstbetrug, dass wir unsere kindlichen Bedürfnisse an einen Vater oder Mutter die für uns da sind, Bedingungen wie sie im Mutterleib waren wo wir geborgen und aufgehoben waren – auf einen Gott projizieren. Das wissen wir nicht. Aber da wir sagen können wir haben ein Bedürfnis danach in eine spirituelle Verbindung mit Gott einzutreten, es tut uns gut, uns nicht alleine in der Welt zu fühlen, sondern in der Nähe von Gott und da wir nicht ausschließen können, dass es Gott gibt, beziehungsweise es zwar keine Beweise, aber deutliche Anzeichen für ihn gibt, in einer Form die wir vielleicht einfach nicht verstehen, so können wir auch zu Gott beten, dass Einzige was wir brauchen ist die Gewissheit, dass wir nicht definitiv wissen, dass wir ihn wirklich erreichen oder er uns erhört, sondern dass wir uns an Gott wenden, weil es uns gut tut.

Der Gottesbegriff ist in dieser Religion eben sehr vage gefasst, sowohl für Menschen geeignet, die keinen Gott brauchen oder wollen, um Spiritualität zu erfahren, genauso wie für Menschen, die einen konkreten, leibhaftigen Gott brauchen, mit ihm enge Zwiesprache halten wollen. Alles was sie nur nicht haben wollen dürfen ist die Gewissheit einer Antwort. Sie dürfen aber glauben, dass es Gott gibt und dass er ihnen antwortet und dass er ihnen hilft. Sie dürfen nur nicht predigen, dass dem so ist, das ist der feine Unterschied.

Es aber auch wichtig zu sagen, da wir nicht wissen ob es Gott gibt oder nicht wir also davon ausgehen müssen, dass es ihn möglicherweise gibt und dass er uns möglicherweise prüft so können wir es uns auch nicht leisten Gott abzulehnen oder uns an ihm zu versündigen. Ich wollte daher kein Atheist sein, der mit Bestimmtheit sagt, es gibt keinen Gott, denn möglicherweise versündigt er sich an ihm. Da sage ich mir lieber, auch wenn ich nicht weiß ob es Gott gibt, ich stelle mich nicht gegen ihn, sondern ich versuche ein Leben zu führen, das im Einklang mit ihm wäre, wenn es ihm gibt, wenn er mich überwacht und leitet, vielleicht nur so dass ich es nicht direkt mitkriege. Was wir aber nicht dürfen sind konkrete Gebote Gottes aufzustellen.

…….

Der neue Glaube lässt sich, analog dem was die Gnostiker der Christen sagen, überall wo man Zwiesprache mit Gott hält ist Kirche, überall vollziehen. Alles was einen spirituellen Kern trägt und sei es nur in eine liebende Verbindung mit einem anderen Menschen einzutreten oder ob man nur auf einem Rockkonzert eine spirituelle Verbindung zu den Menschen um sich herum fühlt, ist bereits eine religiöse/spirituelle Handlung. Einen gesonderten Raum der Andacht und des gemeinsamen Gebets, wie es die christliche Kirchen sind ist nicht notwendig. Es ist auch nicht notwendig, dass gesonderte Kirchen entstehen, dieser Glaube lässt sich auch in bestehenden Kirchen praktizieren. Es besteht aber umgekehrt kein Anlass dafür christliche Kirchen abzureißen, sondern man kann sie als Orte der Spiritualität und der religiösen Versammlung belassen, man muss aber konkret darauf hinarbeiten, die Elemente der Blasphemie in den christlichen Kirchen zu beseitigen. Besonders die Kruzifixe eben, mit denen Gott in ganz besonders ekelhafter Weise gelästert wird.

………….

Gerade um dafür zu sorgen, dass die Weltreligionen allmählich und behutsam durch den neuen Glauben ersetzt werden, kann man Übergangsformen schaffen. Eine christliche Andacht kann in ihren Traditionen zunächst weitergeführt werden, gegen das Ritual „nun lasset uns beten“ ist rein gar nichts einzuwenden, gegen die Formulierung „Gott sprach“ schon. (Wie bereits erwähnt es steht uns Menschen nicht zu Gott irgendetwas zu unterstellen, also auch nicht. dass er irgendetwas sprach.) Der konkrete Weg hin zu einer Vereinigung aller bestehenden Religionen zu einer neuen, die widerspruchsfrei und mit einander vereinbar ist, kann einen friedlichen und allmählichen Übergang dahin vornehmen, gerne auch behutsam. So allmählich verschwinden dann die Kreuze so allmählich die Halbmonde und so allmählich, in den Tempo in dem die Welt weiter zusammenwächst, zu einer globalen Welt der freien Völker und Nationen, werden auch die Kirchen und Moscheen ähnlicher und die Gebete, die in ihnen stattfinden.

……..

Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass sich Menschen in einer Kirche zum Gebet zu Gott versammeln, in gemeinschaftlicher Andacht, mit Gebet, Gesang und Orgelspiel. Wir können aber heute eindeutig beweisen, dass es Jesus nicht gab, jedenfalls in der Form wie es die Christen glauben, als Sohn Gottes. Die Beweise, die gegen Jesus sprechen sind eindeutig und sie sind tausendfach, obwohl es immer schwer ist zu beweisen, dass es etwas nicht gab oder nicht stattfand, als dass es etwas gab oder dass es stattfand. Doch alles was die Christen für die Existenz Jesu als Gottes Sohn dagegen aufbringen kann ist ihr Glaube, den sie in der Bibel schriftlich niedergelegt ist. Ein konkreter Beweis wie die tausendfachen Beweise gegen die Existenz von Jesus als Gottes Sohn haben die Christen nicht, nicht einen einzigen. Aus dem Grunde ist alles was mit der Aussage Jesus sein der Sohn Gottes und er sei gekreuzigt worden Blasphemie und abzulehnen und zu bekämpfen, so wie es gelten muss, dass alles Unrecht und jede Lüge bekämpft werden muss.

…….

Wir können nicht beweisen, dass der Gottgläubige, der Gott als Person auffasst, mit der er im Gebet Zwiesprache halten kann, falsch liegt, also ist das zulässig. Wenn der Gottgläubige aber sagt, es ist nicht mein Glaube, dass es so ist sondern Tatsache, dann ist das abzulehnen. Wir können nicht beweisen, dass der Esoteriker, der an alle möglichen und unmöglichen heiligen Schwingungen im All glaubt, falsch liegt, also ist das zulässig. Sagt der Esoteriker aber, diese Schwingungen im All sind so, auch ihr müsst daran glauben, so ist das abzulehnen. Wir können nicht beweisen, dass der Atheist, der sagt, das Weltall ist blind, falsch liegt, so ist es zulässig. Wenn er aber sagt, es ist ohnehin alles nur ein kranker Witz, dann liegt er falsch, denn es gibt mehr als genug Beweise, dass das Universum einer höheren Ordnung folgt.

………..

Was sind Sekten nach unserer Auffassung: Alle Glaubensrichtungen, die in diesen Glauben hineinpassen und dort zusammengefast werden wollen sind zu akzeptieren, alle, die sich weigern, darin zusammengefasst zu werden, verstoßen gegen das Gebot, dass Glaube Frieden schaffen soll, dass Grundlage jeder Spiritualität Frieden und Harmonie ist. Diese Glaubensrichtungen sind somit als Sekten aufzufassen und somit als Aberglaube zu bekämpfen.

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Über Jochen Lembke

Europe's cab-driving writer
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